Was länger währt wird richtig gut
am 30. September 2007 von Kabarakh unter Linux abgelegtDa nächsten Monat Ubuntu Gutsy Gibbon herauskommt, man aber schon jetzt Update von Feisty auf Gutsy Tribe 5 (bzw in der Zwischenzeit auf Beta) ausführen kann, dachte ich test ich einfach mal die neue Version.
Mein erster Test war nicht sehr berauschend (Update auf meinem Laptop, nur Probleme gehabt, zB weißer Bildschirm beim deaktivieren der Desktopeffekte oder dass ich nach auswählen des Ubuntu im GRUB nochmal auf den An/Aus-Schalter drücken musste), daher wurde dieser schnell beendet. Doch für mich als Fan von 3D-Desktops (Unter Feisty Compiz mit GL-Desktop-Manager zum Einstellen, sehr praktisch und stabil – Beryl ist zwar schöner, aber stürzt öfter ab) war klar, dass Compiz Fusion getestet werden muss, bevor die Install-CD der Final Gutsy geladen wird.
Also ging der Test weiter. Meine Theorie bzgl des ersten Tests war ja, dass mein nVidia-Treiber sich in der vorhandenen Version nicht mit Comoiz Fusion vertragen wollte, das Update “zurückgehalten” war und ich ohne INet (in der Tanzschule) somit nichts machen konnte. Nächster Versuch also auf einer anderen GraKa. Was bietet sich da besseres an als der Rechner im Geschäft (Intel OnBoard) , auf dem zu diesem Zeitpunkt Linux Mint Cassandra mehr schlecht als recht installiert war.
Ubuntu 7.04 war schnell installiert, doch die Update-Funktion fehlte im entsprechenden Programm – bis ich gesehen hab, dass man durch reinstallieren eine aktuellere Version bekommt, bei der diese vorhanden ist. Also auf Update geklickt (mein Kollege machte das gleiche an seinem Laptop, ebenfalls mit Intel OnBoard) und lange warten.
Nach dem Update wurde erstmal geschaut was standardmäßig so geht. Da das zu wenig war haben wir (mein Kollege und ich) erstmal compizconfig-settings-manager installiert – und uns verliebt…
Die Schönheit von Beryl und die Stabilität von Compiz vereint, viel zu testen – aber auf meinem Rechner zu langsam, alles hat geruckelt, und außerdem musste ich ins Windoof, um EMail abrufen zu können. Der Traum vom idealen 3D-Desktop war schon fast erfüllt, nur der Speed war die Sache.
Nächste Lösung: Mein Experimentierrechner @ home, mit einer ATI Radeon 9600 – laut Listen eine jener ATI-Karten, die kein 3D-Desktop können. Nur lief unter Feisty ein stabiles schnelles Compiz, Beryl war auch schon aktiv und so war klar dass Compiz Fusion auch laufen muss.
Gestern nacht wurde also das Update gestartet (mit Hindernissen wie fehlendes Bild und abstürzende Update-Manager – aber ssh und dpkg helfen) und sofort nach CF geschaut. Hmm Mist, keine Fensterrahmen… Also gings los – fglrx rauf, runter, xorg.conf hacken, wieder zurücksetzen, flgrx wieder drauf usw usf… kein Erfolg stellte sich ein, immer war ein Fehler im Weg.
Heute mittag entdecke ich auf der CF-Homepage, dass mein GraKa-Chip einer von 3 Stück auf der Blacklist ist, also war meine erste Reaktion aufzugeben.
Keine Ahnung warum, aber heute abend/nacht ging es weiter, es musste gehen… irgendwann entdeckt, dass es für Beryl/Compiz 2 Wege gab unter Feisty – den den ich verwendet hatte mit radeon-Treibern und viel hacken der xorg.conf, oder per xgl und hoffen. Da Weg 1 bei CF nichts half, wurde Weg 2 ausprobiert. Erstes Ergebnis waren wieder fehlende Fensterrahmen, aber in einem Artikel eines Wikis stand dabei, dass man unter KDE compiz-kde installieren muss, damit es geht. Da ich Gnome und kein KDE nutze kam ich auf die Idee, compiz-gnome zu installieren – und siehe da, ES KLAPPT!
Nun habe ich einen Rechner mit einer blacklistet Grafikkarte ohne Composite Extension und verwende einen Composite Manager mit flüssiger Geschwindigkeit und genialem Aussehen… mal sehen wann mein Laptop dran glauben muss, denn ich habe mich verliebt ^^ Nur yakuake ruckelt teilweise, aber irgendwas ist ja immer… nutz ich eben gnome-terminal, jetzt wo es wieder transparenz hat








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