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Pimp my Amarok

Heute dachte ich mir “Du hast Pidgin kompiliert, du hast Komodo Edit installiert, du kannst die Moodbar kompilieren”.

Bevor Fragen aufkommen: Die Moodbar ist ein Plugin für Amarok, welche die Lieder in der Playlist ausliest, aus den Tonspuren (Verhältnis und “Härte”) eine Farbenfolge macht, die quasi anzeigt, wie welcher Abschnitt eines Liedes klingt. Also quasi nichts anderes als ein weiterer Visualisierer, der aber nicht anzeigt, wie das Lied momentan klingt, sondern um anzuzeigen, wie das Lied wann klingen wird.

Anleitung dafür war natürlich im ubuntuusers-wiki, also sehr leicht zu machen. Als erstes wurde gecheckt, ob denn alle Abhängigkeiten installiert sind (die ja sogar auf der Wiki-Page stehen), die gstreamer0.10-plugins wurden überprüft, und schließlich das Quelltext-Paket geladen und entpackt.

Nach der Anleitung wurde ./configure mit den passenden Parametern gestartet, anschließend make und sudo make install (bevor wieder Hinweise auf checkinstall kommen: Ich werde am Laptop Gutsy Gibbon neu installieren, also brauch ich nicht auf Sauberkeit achten). Amarok war sowieso geöffnet, also ab in die Optionen, und tatsächlich:

Moodbar aktiv

Die Moodbar ist tatsächlich aktiv. Hab sofort gedacht “Standardfarben sind langweilig”, und siehe da…

Moodbar Farbauswahl

“Höllisch böse” – ist ja wie für mich gemacht ;)

Hab jetzt mal meine gesamte Musiksammlung als Playlist genommen, damit alle Lieder ausgelesen werden. Die Moodbar-Dateien werden gespeichert, daher reicht einmal auslesen. Das ganze sieht dann btw so aus:

Moodbar Demo

PS: Ich hab eben gesehen, dass im OSD (dieses Ding was eingeblendet wird, wenn ein neues Lied kommt, mit Titelinfo und so) ebenfalls die Daten der Moodbar anzeigt… wird ja richtig schön ^^

edit: OSD:

Moodbar OSD

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