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Archiv des Monats März 2008

terminator, dvtm, quadkonsole

am 29. März 2008 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Wer kennt das Problem nicht (Windowsuser: Schnauze… ihr habt keine Konsolen):

Man muss grade wieder was über Paketverwaltung installieren, nebenher kompiliert man was, chattet am besten noch mit irssi und finch und ist über ssh auf Servern… und sofort sieht der Desktop so oder so ähnlich aus (soll ja alles auf einen Blick zu sehen sein…)

Zum Glück hab ich ein paar verschiedene Programme gefunden, die Ordnung in die Konsolen bringen (und eines der Programme nichteinmal nur auf XServer…)

1. Quadkonsole:

Das erste Programm, dass ich entdeckt habe, und dabei das unflexibelste… Quadkonsole erzeugt beim Programmstart mehrere (Standardmäßig 4, man kann aber auch mehr oder weniger definieren) KDE-Konsolen, die dann innerhalb eines Programmfensters laufen. Das ganze sieht dann so aus: >link<

Probleme: Man braucht die KDE-Konsole zum ausführen (und diese kann oftmals nur über kdebase installiert werden, also hat man das ganze KDE wieder installiert), dazu laufen logischerweise die KDE-Dienste wie dcop, was übelst RAM frisst… außerdem ist das ganze auf eine regelmäßige Anordnung beschränkt, die man zur Laufzeit nicht ändern kann…

Also ging die Suche weiter, und das nächste was ich fand ist mein Favorit bisher:

2. dvtm:

dvtm hat seine Vorteile da, wo quadkonsole Nachteile hat: Innerhalb des Programms laufen madtty, welche im Prinzip einfach vor sich hinlaufen – kaum RAM oder CPU-Auslastung… außerdem ist beim Programmstart nur ein Terminal offen, und den Rest erzeugt man dynamisch per Tastenbefehle – auf Wunsch funktioniert auch ein weiteres dvtm innerhalb des ersten, wodurch übelste Gestaltungsmöglichkeiten auftreten.

So sieht das ganze aus…

Doch leider hat auch dvtm zwei Probleme, wobei diese relativ einfach zu umgehen sind: Innerhalb der Terminals werden die Pfeiltasten anscheinend falsch escaped, weswegen z.B. in vi(m) diese nicht zu nutzen sind. Außerdem kann man nicht mit dem Mausrad scrollen, aber man kann längere Outputs ja in less pipen…

Der größte Vorteil von dvtm (und der Grund wieso ich überlege, Frambuffer anstelle 3D-Unterstützung zu nutzen): Es läuft auch ohne XServer!

3. Terminator:

Auf dieses Programm hat mich Tblue gebracht, nachdem ich ihm vor langer Zeit quadkonsole und gestern dvtm gezeigt hatte: Terminator

Dieses Programm ist ein Pythonscript, welches ebenfalls dynamisch gnome-terminals erzeugt. Es ist zwar nicht ganz so flexibel wie dvtm, doch es macht schon einen sehr guten Eindruck, und ich denke, dass man von diesem Programm noch einiges erwarten kann. Es funktioniert wie quadkonsole nur mit XServer…

Screenshot von Terminator

Von Toleranz und “Fach”informatikern

am 29. März 2008 von Kabarakh unter Linux, Windoof abgelegt

Gestern Nacht hatte ich ein recht interessantes Gespräch mit TBlue, Grund war dieser Blogeintrag (ist von ihm).

Dabei macht man sich schon seine Gedanken… vor allem, da ich ja Fachinformatiker (in Ausbildung :P ) bin. Es ist leider so, dass man in den “Weiterführenden Schulen” – also Gymnasium und Realschule, soweit ich weiß – beigebracht bekommt, wie man mit M$-Software eine Präsentation hinbekommt oder wie man in Excel Rechnungen macht und automatisch Ausfüllen lässt usw. Denoch hat Tblue recht, wenn er sagt, dass die Lehrer Linux/FOSS (Free Open Source Software) zumindest ansprechen sollten.

Windows/M$ ist der Marktführer, das stimmt – doch nur aus dem Grund, dass Linux kein interesse am Markt hat. Doch aus dieser Monopolstellung bildet sich eine Einstellung angeblicher “Computerexperten” – “Ich weiß wie ein Betriebssystem funktionieren muss, und wenn etwas so nicht geht, ist es crap” (Vergleich auch der Artikel “Linux ist nicht Windows” in der Übersetzung von Felix Schwarz – sehr empfehlenswert) – und daher ist alles außer Windows crap…

In meiner Klasse – um die 30 Schüler – gibt es wenigstens 4 Leute, die Linux nutzen (und einen Mac’ianer, der aber auch im Linux gut Erfahrung hat…) – und die restlichen 25 sind nicht nur Windows-Nutzer, sondern größtenteils Linux-Hasser…

Wieso muss man etwas runtermachen, das man nicht versteht(/verstehen will)? Ich mein, gut, ich mach meine Anti-Windows-Witze, aber doch nur weil ich weiß, dass es wahr ist… Ich hab seit Win95 jede Version länger als ein halbes Jahr verwendet und weiß daher z.B. dass ME “Much Errors” bedeuten soll… Aber wie gesagt, wenigstens weiß ich, was denn los ist (ich nutz selbst noch gerne WinXP SP2, demnächst lad ich wohl das SP3) – aber diese AntiLinuxer wollen gar nichts von Linux wissen.

In der Schule haben wir bei einem Systemtechnik-Lehrer Linux und machen Debian in VMware. Der Mann hat durchaus Ahnung (auch wenn er den unterschied zwischen vimtiny und vim in Debian nicht kennt *pfeif*), aber die Klasse stellt sich stur. In dieser Doppelstunde sind wir in Gruppen getrennt, ich bin (natürlich) bei den Anwendungsentwicklern. In dieser Gruppe sind ich und ein weiterer Linuxer und der Macianer, wobei der Linuxer oftmals grundlegende Sachen fragen muss und der Macianer meist abschaltet. Der Lehrer kennt auch die beiden Leute die sich durchaus mit den Sachen auskennen, die er dranbringt (wir haben letztes Mal einen Benutzer von Hand eingerichtet, also mit der /etc/passwd und /etc/shadow und ohne adduser, und ich war halt fertig bevor die anderen die Aufgabenstellung gelesen haben – die sind stur nach Anleitung vorgegangen und haben nicht einmal geschaut, was sie denn damit machen, also was die Dateien für einen Sinn haben…) – der Unterricht bringt aber niemandem bei, Linux zu bedienen, denn es braucht im Gegensatz zu Win ne Konsole (wir arbeiten ohne X) und daher ist es nix (“Heul kein Klickibunti”).

Dass andere Lehrer anscheinend nicht mal Knoppix/Ubuntu-LiveCD booten können kommt dann auch noch dazu (“Wenn es nichtmal der Lehrer schafft, muss es ja crap sein”)… und wenn man dann mal seinen Laptop auspackt und den anderen zeigt, dass die GUIs auch gut aussehen, dann kommt halt nur so Zeug wie “Geht da auch HalfLife?” oder sowas… Linux ist kein Zockersystem… und natürlich wird alles mit Win verglichen (Beispiel: Ich hack grad an den Dateien rum, damit Suspend geht – kommt einer und meint “Also bei Windows klick ich grad daundda”)

Und wenns um Sicherheit geht, denkt auch niemand an die Vorteile… Zitat Tblue:

“in der schule kenne ich einen vista-fanboy [...] seine theorie: linux wäre genauso unsicher wie win, wenn es stärker verbreitet wäre”.

OK, gut, vielleicht gäbe es mehr Viren/Trojaner/Würmer für Linux, doch solang die nur auf nem UserAcc und nicht auf root rumrennen ist das egal – und sonst sind die Sicherheitslücken auf Lokale Zugriffe beschränkt und selbst die werden recht schnell unschädlich gemacht – wenn bei Win eine Sicherheitslücke aufgedeckt wird dauert es erstmal 6 Monate bis ein Patch rauskommt – und bis dahin gibts 50.000 Wege, diese Lücke übers Internet auszunutzen.

Ich bleib auf jeden Fall dabei – ich nutz weiter Linux, werde aber auch weiter Win nutzen… Ich hab Toleranz, ich will jedes System möglichst gut kennen, das verbessert die Chancen nen Job zu kriegen immens – und wenn jmd über Linux lästert ohne Ahnung zu haben ist das sein Bier… Vielleicht heißt es ja “Fach”informatiker weil man sich im “Fach” Windows auskennen wird nach der Ausbildung… ich will trotzdem am Ende in möglichst vielen Beziehungen Fachwissen haben…

jmd antwortet nicht – oder etwas?

am 29. März 2008 von Kabarakh unter Linux abgelegt

Schon etwas länger her, aber ich hab den Screenshot eben wieder entdeckt. Passierte in Linux, mit Pidgin und dem Musictracker-Plugin… Pidgin bleibt gerne hängen, wenn man im Musictracker die Player-Autoerkennung anschaltet aber kein dcop/amaroK am Laufen hat. Klickt man dann in einem Chatfenster auf den Schließen-Button und wartet etwas, kommt diese interessante Meldung (klicken für größere Version):

“Iris” antwortet mir also nicht? Och manno, niemand redet mit mir ;)

Seit langem mal wieder…

am 17. März 2008 von Kabarakh unter About Me, Diverses abgelegt

Lang hats gedauert, aber hier mal wieder ein neuer Eintrag, wenn auch nicht zum geplanten Thema

Die Sache ist einfach die, dass ich zur Zeit sau wenig Zeit hab, und wenn ich mal welche hab, dann geht die für andere Sachen drauf, die schon lange sein mussten.

Was gibts denn neues? Aaaaalso erstmal: Arch Linux immer noch ftw ;) Letztens gabs n Update von udev, das hat meinen Boot um knappe 10 Sekunden beschleunigt… schneller is wohl nur Gentoo und das is beim Pakete verwalten lahm. Aber das it ja eigentlich nichts neues…

Geschäftsmäßig ist alles wie immer… SuSE installieren und einrichten müssen (ich mag es immer weniger) und n Python-Aufgabenverwalter checken nach ner speziellen EMail-Funktion…

Sonst, naja… Meine Projekte laufen mehr schlecht als recht (mein geplanter Kalender in Python zeigt noch sehr wenig an, die Webcomic-Seite hat noch keinerlei PHP-Script…) und der Quest fürs nächste D&D-Treffen geht auch nicht voran… Dafür hab ich nen neuen Antihelden – aber ich schweife ab

In nächster Zeit wird wohl wieder öfters gebloggt, da ich bald 2 Wochen Urlaub hab – also schaut ruhig öfter rein ;)