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terminator, dvtm, quadkonsole

Wer kennt das Problem nicht (Windowsuser: Schnauze… ihr habt keine Konsolen):

Man muss grade wieder was über Paketverwaltung installieren, nebenher kompiliert man was, chattet am besten noch mit irssi und finch und ist über ssh auf Servern… und sofort sieht der Desktop so oder so ähnlich aus (soll ja alles auf einen Blick zu sehen sein…)

Zum Glück hab ich ein paar verschiedene Programme gefunden, die Ordnung in die Konsolen bringen (und eines der Programme nichteinmal nur auf XServer…)

1. Quadkonsole:

Das erste Programm, dass ich entdeckt habe, und dabei das unflexibelste… Quadkonsole erzeugt beim Programmstart mehrere (Standardmäßig 4, man kann aber auch mehr oder weniger definieren) KDE-Konsolen, die dann innerhalb eines Programmfensters laufen. Das ganze sieht dann so aus: >link<

Probleme: Man braucht die KDE-Konsole zum ausführen (und diese kann oftmals nur über kdebase installiert werden, also hat man das ganze KDE wieder installiert), dazu laufen logischerweise die KDE-Dienste wie dcop, was übelst RAM frisst… außerdem ist das ganze auf eine regelmäßige Anordnung beschränkt, die man zur Laufzeit nicht ändern kann…

Also ging die Suche weiter, und das nächste was ich fand ist mein Favorit bisher:

2. dvtm:

dvtm hat seine Vorteile da, wo quadkonsole Nachteile hat: Innerhalb des Programms laufen madtty, welche im Prinzip einfach vor sich hinlaufen – kaum RAM oder CPU-Auslastung… außerdem ist beim Programmstart nur ein Terminal offen, und den Rest erzeugt man dynamisch per Tastenbefehle – auf Wunsch funktioniert auch ein weiteres dvtm innerhalb des ersten, wodurch übelste Gestaltungsmöglichkeiten auftreten.

So sieht das ganze aus…

Doch leider hat auch dvtm zwei Probleme, wobei diese relativ einfach zu umgehen sind: Innerhalb der Terminals werden die Pfeiltasten anscheinend falsch escaped, weswegen z.B. in vi(m) diese nicht zu nutzen sind. Außerdem kann man nicht mit dem Mausrad scrollen, aber man kann längere Outputs ja in less pipen…

Der größte Vorteil von dvtm (und der Grund wieso ich überlege, Frambuffer anstelle 3D-Unterstützung zu nutzen): Es läuft auch ohne XServer!

3. Terminator:

Auf dieses Programm hat mich Tblue gebracht, nachdem ich ihm vor langer Zeit quadkonsole und gestern dvtm gezeigt hatte: Terminator

Dieses Programm ist ein Pythonscript, welches ebenfalls dynamisch gnome-terminals erzeugt. Es ist zwar nicht ganz so flexibel wie dvtm, doch es macht schon einen sehr guten Eindruck, und ich denke, dass man von diesem Programm noch einiges erwarten kann. Es funktioniert wie quadkonsole nur mit XServer…

Screenshot von Terminator

3 Kommentare zu “terminator, dvtm, quadkonsole”

  1. Dummy sagt:

    Och Leute,

    für sowas gibts es 2 viel viel schönere Möglichkeiten:

    1. Tiling WMs
    Jaja, ich weiß, das Thema hatten wir schon oft über icq. Ich bleibe dabei, tiling WMs bringen Ordnung auf den Desktop, da hat man kein Problem mehr mit 4 oder mehr Konsolen.

    2. screen
    DAS Kult GNU Programm. GNU Screen erlaubt dir, mehrere vts in einer shell zu benutzen, ob x server oder nicht ist da wurscht. Gibt es schon seit Jahren und wird auch immer noch von vielen sehr sehr oft benutzt.

  2. kabel sagt:

    Hallo,

    wie mein Vorgänger meinte, screen oder tmux solltest du dir auf jedenfall anschauen. Diese Tools erlauben dir zwar keine splits, aber du kannst verschiedene tools in verschiedenen Fenstern aufmachen. Interessant ist dass du dann zB vom server detachen kannst und deine Programme laufen weiter, sehr praktisch :) (oder wenn die verbindung abbricht ist dein compile-Vorgang noch einsehbar nach einem retachen der session.

    Anderes interessante tiling window manager ist xmonad. Das macht genau was du wikkst denk ich mal :)

    Liebe Grüße,
    Kabel

  3. Kabarakh sagt:

    Hi Kabel,

    da hast aber nen alten Beitrag ausgebuddelt ^^
    Seit ich den Beitrag geschrieben hatte hat sich viel getan, u.a. hatte ich ne Zeitlang awesome (tiling window manager) genutzt, ich bin von den 20.000 Terminals weggekommen, indem ich in meine “Arbeit” Ordnung reinbringe, und ich bin zZ eh seltener im Linux (ja ich weiß, ich schäm mich auch)

    Danke dennoch für die Tipps, wenn sie auch zu spät kommen ^^

    Gruß
    Kaba

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